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Totmannschalter per E-Mail: Nachrichten, die gehen, wenn Sie es nicht mehr können
Der Begriff kommt aus der Eisenbahn: Ein Schalter, den der Fahrer regelmäßig bestätigen muss – bleibt die Bestätigung aus, hält der Zug an. Übertragen auf E-Mail heißt das: Sie melden sich in festen Abständen, und wenn das ausbleibt, gehen vorbereitete Nachrichten hinaus. Für Selbstständige mit Kunden kann das der Unterschied sein zwischen geordneter Übergabe und wochenlanger Ungewissheit.
Wie ein E-Mail-Totmannschalter funktioniert
- Sie schreiben Nachrichten vor und legen Empfänger fest.
- Sie bestätigen in festen Abständen, dass alles in Ordnung ist.
- Bleibt die Bestätigung aus, wird erinnert – und erst danach verschickt.
Die zwei großen Risiken
Fehlalarm. Ein Schalter, der nach einem verpassten Klick sofort auslöst, verschickt im Urlaub oder bei vollem Postfach Nachrichten, die niemand lesen sollte. Gute Lösungen erinnern mehrfach, warnen über einen zweiten Weg und lassen eine Wartezeit, bevor etwas Wichtiges passiert.
Es merkt niemand etwas. Ist der Abstand zu lang – etwa ein Jahr –, vergehen im Ernstfall Monate, bis der Schalter reagiert. Deshalb ist ein zweiter Auslöser sinnvoll: jemand aus Ihrem Umfeld, der den Notfall direkt melden kann.
Wie ToHandOn das löst
ToHandOn verbindet beides. Der wichtigste Auslöser ist der Faltbrief: Ihre Angehörigen finden ihn bei Ihren Unterlagen und starten den Ablauf sofort. Das Lebenszeichen ist der Totmannschalter für den Fall, dass niemand den Brief findet: monatlich, alle drei Monate oder jährlich ein Klick aus einer E-Mail. Bleibt er trotz mehrerer Erinnerungen aus, startet der Ablauf – auf Wunsch.
In beiden Fällen gilt: Zuerst werden Sie gewarnt, auf zwei Wegen (zweite E-Mail-Adresse oder SMS). Dann läuft eine Wartezeit von 3, 7 oder 14 Tagen, in der Sie mit „Ich bin wohlauf“ alles beenden. Für jede Nachricht wählen Sie selbst, ob sie sofort, nach 1, 6 oder 24 Stunden oder erst nach der Wartezeit hinausgeht.
Häufige Fragen
Was ist ein Totmannschalter für E-Mails?
Ein Dienst, der vorbereitete Nachrichten verschickt, wenn Sie sich über einen festgelegten Zeitraum nicht melden.
Was passiert, wenn ich im Urlaub bin?
Bei ToHandOn erinnern wir mehrfach und warnen Sie, bevor etwas passiert. Für längere Abwesenheit gibt es zusätzlich einen Urlaubsmodus.
Muss ich das Lebenszeichen nutzen?
Nein, es ist freiwillig. Ohne Lebenszeichen startet der Ablauf nur über den Faltbrief.
Welcher Abstand ist sinnvoll?
Für die meisten reicht alle drei Monate. Wer allein arbeitet und wenig Kontakt zu Angehörigen hat, wählt eher monatlich.
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Dead man's switch for e-mail
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