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Zugänge für den Notfall hinterlegen: Treuhand, Notar, Passwortmanager oder ToHandOn?

Wer Kundenwebsites betreut, hat Zugänge, die im Ernstfall jemand anderes braucht. Dafür gibt es mehrere Wege. Hier stehen sie nebeneinander – mit dem, was sie gut können, und dem, was offen bleibt.

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Was im Film gesagt wird

Jonas ist Webdesigner. Er betreut vierzig Kundenwebsites, und für alle hat nur er die Zugänge. Er weiß: Wenn ihm etwas passiert, stehen seine Kunden im Dunkeln. Also sucht er eine Lösung. Erste Idee: eine IT-Treuhand. Gut für große Software, aber teuer und für einzelne Websites zu groß. Zweite Idee: ein Umschlag beim Notar. Sicher verwahrt, aber die Passwörter sind bald veraltet. Dritte Idee: der Notfallzugang im Passwortmanager. Eine Person bekommt alles. Aber die Kunden erfahren nichts. Was Jonas wirklich braucht: Zugänge, die aktuell bleiben. Nachfolger in einer festen Reihenfolge. Und eine Nachricht an jeden Kunden, wer jetzt zuständig ist. Genau das macht ToHandOn. Verschlüsselt, mit Warnung an ihn, bevor etwas passiert, und mit dem Siegel für seine Website. ToHandOn. Nachfolge geregelt. Den ganzen Vergleich gibt es auf tohandon.com.

Die Wege im Überblick

WegGut fürWas offen bleibtKosten (Richtwert)
IT-Treuhand (Software-Escrow)Große Softwareprojekte: Quellcode wird bei einem neutralen Treuhänder hinterlegt und bei vereinbarten Fällen herausgegeben.Für eine einzelne Kundenwebsite meist zu groß. Zugänge ändern sich oft, die Hinterlegung muss nachgepflegt werden. Kunden werden nicht automatisch informiert.laut Fachpresse einige hundert bis mehrere tausend Euro im Jahr, je Vertrag
NotarRechtlich klare Verwahrung eines Umschlags oder Datenträgers mit festgelegter Herausgabe.Passwörter veralten im Umschlag. Wer im Ernstfall Bescheid sagt und was dann mit den Kunden passiert, ist nicht geregelt.Gebühren nach Notarkostengesetz, je nach Fall – vorher beim Notar erfragen
Versiegelter Umschlag zu HauseSchnell und kostenlos.Veraltet schnell, kann verloren gehen oder zu früh geöffnet werden. Die Familie muss wissen, was zu tun ist.kostenlos
Passwortmanager mit NotfallzugriffEine vertraute Person bekommt nach einer Wartezeit Zugriff auf den Tresor.Meist eine Person für alles. Keine Nachrichten an Kunden, keine Reihenfolge von Nachfolgern, kein Nachweis für Kunden.je nach Anbieter, oft wenige Euro im Monat
ToHandOnWebdesigner, Agenturen und Selbstständige mit Kundenkonten: Zugänge verschlüsselt, bis zu drei Nachfolger, vorbereitete Nachrichten an Kunden, Siegel für die eigene Website.Ersetzt kein Testament und keine Vollmacht. Der Nachfolger muss bereit sein, die Kunden zu übernehmen.kostenlos

Worauf es bei Kundenwebsites wirklich ankommt

  • Aktuell bleiben: Zugänge ändern sich laufend. Eine Lösung, die man einmal anlegt und dann vergisst, ist im Ernstfall veraltet.
  • Nicht zu früh: Niemand soll die Zugänge bekommen, solange Sie gesund sind. Gleichzeitig darf im Ernstfall nichts an einer einzigen Person hängen.
  • Die Kunden informieren: Ihre Kunden merken einen Ausfall oft zuerst. Sie sollten erfahren, wer jetzt zuständig ist – in Ihren eigenen Worten.
  • Nachweisbar: Kunden fragen heute, was passiert, wenn Sie ausfallen. Eine Antwort, die man prüfen kann, wirkt mehr als ein Versprechen.

So deckt ToHandOn diese Punkte ab

Sie pflegen Ihre Zugänge im verschlüsselten Tresor; verschlüsselt wird in Ihrem Browser. Ausgelöst wird der Notfall mit einem gedruckten Faltbrief oder – wenn Sie das wollen – durch ein ausbleibendes Lebenszeichen. Sie werden immer zuerst gewarnt und können in einer Wartezeit von 3, 7 oder 14 Tagen mit „Ich bin wohlauf“ abbrechen. Danach gehen Ihre vorbereiteten Nachrichten an Kunden, Dienstleister und Familie, und Ihr Nachfolger erhält die Zugänge. Auf Ihrer Website zeigt das Siegel „Nachfolge geregelt“, dass Sie vorgesorgt haben. Einzelheiten: So funktioniert es und Sicherheit.

Kombinieren ist erlaubt

Die Wege schließen sich nicht aus. Wer ohnehin einen Passwortmanager nutzt, kann darin weiterarbeiten und in ToHandOn nur die Hauptzugänge hinterlegen, die der Nachfolger zuerst braucht. Wer große Softwareprojekte betreut, hat für den Quellcode vielleicht schon eine Treuhand – die Kundenkommunikation regelt sie trotzdem nicht.

Häufige Fragen

Ist eine IT-Treuhand für Webdesigner sinnvoll?

Für einzelne Kundenwebsites meist nicht – der Aufwand und die Kosten passen eher zu großen Softwareprojekten mit vertraglich vereinbarter Herausgabe des Quellcodes.

Kann ich die Zugänge nicht einfach beim Notar hinterlegen?

Das geht, aber Passwörter ändern sich. Ein Umschlag vom letzten Jahr hilft im Ernstfall oft nicht mehr. Und der Notar informiert Ihre Kunden nicht.

Ersetzt ToHandOn ein Testament oder eine Vollmacht?

Nein. ToHandOn regelt die praktische Übergabe von Zugängen und Nachrichten. Für rechtliche Fragen wie Erbe oder Vollmacht wenden Sie sich an einen Notar oder Anwalt. Dies ist keine Rechtsberatung.

Nachfolge regeln So funktioniert es

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